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| E-Plus: Maßgeschneiderte Markenwelt
Im jym-Interview: Dr. Andreas Gregori, Chief Marketing Officer bei E-Plus Jeder Zielgruppe ihre eigene Marke, so lautet das Credo der Segmentierungsstrategie des Mobilfunkanbieters E-Plus. Just Youth sprach mit dem Chief Marketing Officer Dr. Andreas Gregori über den Erfolg der Mehrmarkenstrategie – besonders in den jungen Zielgruppen jym: E-Plus ist erfolgreich in jungen Zielgruppen. Wie beschreiben Sie den Erfolg? Gregori: Die Erfolge, die wir unter anderem auch in jungen Zielgruppen verzeichnen, sind das Ergebnis unserer konsequenten Segmentierungsstrategie. Wir bearbeiten den Markt seit Mai 2005 mit unterschiedlichen Produktmarken, die der jeweiligen Kernzielgruppe einerseits maßgeschneiderte Produkte bieten, die von den Konsumenten als konkrete Antwort auf den tatsächlichen Bedarf angenommen werden. Andererseits sind die Marken selbst authentisch, glaubwürdig und nah am Kunden – gerade bei der Ansprache einer jungen Zielgruppe hat dies höchste Priorität. jym: Wie und wo sieht E-Plus denn seine jungen Nutzer? Gregori: Eine Segmentierung anhand der traditionellen Schemata hilft im Mobilfunk nur begrenzt weiter. Entscheidender ist, die Marktsegmente, die Potential versprechen, glaubwürdig und authentisch zu adressieren. Unsere Eigen- und Partnermarken wie vybemobile, VIVA und Jamba! richten sich alle mit konkreten Lösungen an die Konsumenten. Eine Segmentierung innerhalb unserer Jugendmarken ergibt sich darüber hinaus aufgrund der Profile der einzelnen Marken. Ein Beispiel: Während VIVA klar einen Mainstream-Musikinteressierten anspricht, setzt Jamba! stärker auf die Mobile-Multimedia-Fans, übrigens auch aus Produktsicht. jym: In welchem Maße setzen Sie denn auf diese jungen Zielgruppen als Trendsetter und Einstiegspunkt für neue Tarife oder Produkte? Gregori: Das junge Zielgruppensegment bietet aufgrund seiner Vielschichtigkeit hinsichtlich von Lifestyles und individuellen Interessen noch eine Menge Potential, das wir auch künftig aktiv adressieren werden. Unsere eigene Phone & Music Marke vybemobile, die in enger Zusammenarbeit mit Universal Music entstanden ist, ist hier nur ein Standbein von vielen, die wir heute und künftig intensiv nutzen werden. Hier reden wir in der Vermarktung heute über Sprachtelefonie und vor allem Messaging, Musik gewinnt kontinuierlich an Bedeutung, hier sind wir gerade aufgrund dieser Partnerschaft perfekt aufgestellt. Inwieweit künftig neue Dienste für diese Kunden interessant werden, wird der Markt selbst entscheiden. jym: Das heißt also auch, dass sie Ihre Marketingmaßnahmen für verschiedene junge Zielgruppen maßschneidern? Gregori: Im Rahmen einer glaubwürdigen und konsequenten Mehrmarkenstrategie unterscheiden sich die Kampagnen unserer Brands natürlich im Grundsatz. Das betrifft nicht nur den Look, sondern auch die Auswahl der jeweils relevanten Kommunikations- und Vertriebskanäle, die bearbeitet werden. Grundsätzlich jedoch bedienen wir und unsere Partnermarken die gesamte Klaviatur der Marketingkommunikation: Klassische Kommunikation in TV und Print, PoS-Kommunikation in den eigenen Shops, ein starker Fokus auf den Web-Vertrieb, PR und last but not least die Kundenansprache über den eigenen Kanal, also z.B. per SMS. jym: Wie wichtig sind in diesem Zusammenhang Platzierungen und Teilnahmen an Messen wie YOU und Games Convention für die doch branchenfremden Marken von E-Plus? Gregori: Wir wählen die Messen, die wir als Aussteller besuchen, sehr präzise unter Effizienzgesichtspunkten aus. Vielfach bietet sich für uns auch eine Präsenz im Rahmen eines gemeinsamen Auftritts mit Partnerunternehmen an. So planen wir, auf der nächsten Games Convention als Partner von UIP auszustellen. jym: Welche weiteren Produkte seitens E-Plus können wir denn demnächst für die jungen Zielgruppen erwarten? |
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Gregori: Mit unseren bisherigen Marken und ihren Angeboten sind wir bereits sehr vielseitig aufgestellt und können auch innerhalb der jungen Zielgruppe verschiedenste Teilsegmente adressieren. Nichtsdestotrotz haben wir weitere Pfeile im Köcher – setzen hier aber auch auf den Überraschungseffekt. |
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jym: Eine Frage noch zum Schluss: Wohin geht die Reise im Mobilfunkmarkt? Gregori: Wir haben in den vergangenen zwei Jahren eine Segmentierungswelle und damit verbunden einen deutlichen Preisrutsch in den Kerndienstleistungen erlebt. Auch in absehbarer Zukunft werden wir uns auf die Vermarktung einfacher, fairer und preiswerter Tarifmodelle mit den attraktivsten Preisen für Gespräche und SMS im Markt konzentrieren. Neue Marktteilnehmer, vielfach wieder aus anderen Branchen bekannt, werden hinzu kommen und ihrerseits mit passenden Produkten die eigene Zielgruppe bedienen. Dies werden die bestimmenden Themen der nächsten Zeit bleiben. jym: Vielen Dank für das Gespräch!
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